Stellungnahme: Meningitis-Fälle bei schottischen TeilnehmerInnen

Bei einzelnen TeilnehmerInnen aus Schottland gibt es aktuell  Berichte zu Fällen von bakterieller Meningitis. Unser Kontingentsarzt Franz Felberbauer hat sich dem Thema angenommen und eine Stellungnahme dazu verfasst.

Kurzfassung: Eine Infektion österreichischer TeilnehmerInnen oder IST ist als sehr unwahrscheinlich einzustufen, unter anderem weil die Impfung seit 2012 zum Standard-Impfprogramm für Schulkinder gehört. Außerdem sind die Fälle auch auf schottischer Seite auf eine bestimmte Personengruppe aus Nord-Schottland beschränkt.

Die vollständige Stellungnahme gibt es hier zum Durchlesen, inklusive einer Beschreibung der Symptome (für den Fall der Fälle):

Meningitis.pdf

Jamboree-Fotoblog – Tag 12

Alle Zelte abgebaut. Alle Halstücher getauscht. Alle neuen Freunde verabschiedet. Alles Material verpackt. Und vor allem nochmal gut gefeiert. Das Jamboree ist offiziell vorbei, und morgen geht’s für die meisten von uns los auf die Rundreise. Viel Spaß mit den Fotos und bis morgen!

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Hiroshima Peace Ceremony

Text & Fotos: Elisabeth (Trupp WAlzer)

Die ersten Minuten mit 130 Nationen waren etwas angespannt und nervös. Niemand wusste, was auf einen zukommen würde. Doch dann passierte alles ganz schnell und wir waren am Weg zu unserer Jugendherberge. Mit einer lieben Australierin, einer Italienerin und Armenierin wurde ich in ein Zimmer eingeteilt und es war sofort gute Stimmung. Im Zeichen des WA wurden hunderte Kerzen angezündet in ersten Gedenken an die Opfer und an den Frieden.

Der nächste Tag startete um 5 Uhr in der Früh mit Frühstück im Bus. Die „Girl Scouts of Japan“ haben uns bereits mit strahlenden Gesichtern empfangen. Mit ihnen teilten wir dann Programme und Blumen aus und zauberten den Menschen ein Lächeln in ihre Gesichter. Nach einigen Sicherheitschecks nahmen wir am Rande Platz.

Sehr tragende Musik begleitete die Reden des Bürgermeisters und des Premierministers, die die Menge berührten. In einem Kreis trafen sich alle 300 versammelten Pfadfinder und Pfadfinderinnen um die Kraniche zu spenden und ihre „Message of Peace“ zu verbreiten. Die Stimmung war bedrückt, doch sehr würdevoll. Zu unserem Mittagessen bewunderten wir die Kunst des „Kagura“ (ein japanischer Tanz der die Heldengeschichten des Samurai erzählt), von dem alle sehr beeindruckt waren. Es war unglaublich in diese andere Kultur einzutauchen und eine ganz andere Welt noch näher kennenzulernen.

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Scouts at work: Unsere IST-ler sind spitze!

Text: Sabrina Schuller

Auch wir IST sind nicht ganz untätig! Insgesamt gibt es 14 Departments in welchen wir uns herumtreiben. Hier ein kleiner Einblick in Department 4:

Guest Services ist in 2 Bereiche geteilt in welchen 4 von uns arbeiten. entweder als Day Visitor Guide, welche Führungen anbieten, oder im Special Guest Service, bei welchem Empfänge für kontingente, Ehrengäste und sogar den japanischen Kronprinzen gehalten werden.

 

Text: Johanna Lenitz

Mit einem verschlafenen „Good Morning“ begrüßt sich das Team des Hiroshima Peace Programs um 5:30 morgens. Danach geht es mit 50 Jugendlichen jeweils zu zweit auf einen Bus und die nächsten 2 1/2 Stunden sind wir Stewards und Stewardessen, geben Informationen aus, erinnern freundlich an Sitzgurt, cinturon, seato belto (Japanischkurs inklusive bei der IST-Erfahrung) und passen auf dass unsere Schäfchen von der Klopause zurückkommen. In Hiroshima haben wir keine Aufgabe außer zur rechten Zeit wieder am Parkplatz zu sein. dort wiederholt sich das Spielchen – bis wir nach 12 Stunden wieder am Busgate am Lagerplatz stehen.

 

Text: Bernhard Schwabl

Als Listening Ear sind wir für alle kleineren und größeren Probleme da, die man nicht mit seiner gewohnten Umgebung/Patrulle teilen möchte. Man kann jederzeit zu uns kommen, Probleme werden diskret behandelt und Lösungswege gesucht. Es ist gut wenn wir nicht gebraucht werden, jedoch ein gutes Gefühl wenn wir helfen können.

 

Text: Roman

Eingeteilt in Dreiergruppen war es unsere Aufgabe, als Schnittstelle zwischen den Unterlagern und den verschiedensten Management-Ebenenzu vermitteln. Ob nun Material benötigt wurde oder etwas zu reparieren waroder spezielle Anliegen aufkamen, wir taten alles um das Lagerleben zu vereinfachenund damit ein funktionierendes Jamboree zu gewährleisten. Wenn es möglich war, legten wir selbst Hand an und waren daher immer gern gesehen. Anfangs war es nicht immer leicht, da verschiedene Arbeits- und Herangehensweisen Verständnis und Kommunikation voraussetzten und die mangelnden Sprachkenntnisse bei Weitem nicht die größte Barriere darstellten. So änderte sich die Gruppengröße sowie der Tagesplan mehrmals.

Persönlich habe ich die Bereitschaft anzupacken und die Passion der anderen Nationen sehr genossen (im engeren Team ein Engländer und ein Südafrikaner, im erweiterten Kreis auch Schotten, Inder, Norweger, Amerikaner…)

Mein Highlight: da relativ schnell alles in unserem Arbeitsbereich erledigt war, war es selbstverständlich dass wir uns Arbeit suchten und versuchten, anderen unter die Arme zu greifen (auch wenn das aufgrund mancher Mentalität nicht einfach oder gar unmöglich war).

An sich wollte ich innerhalb des Departments als Elektriker arbeiten, bin aber wirklich frpoh in diesem Aufgabenbereich gelandet zu sein und meinen Beitrag für das Jamboree leisten durfte. Eine Erfahrung, die ich mein Lebtag nicht vergessen werde und Menschen, vor 14 Tagen noch Fremde, die mich bewegen sind das Resultat und mein Souvenir das ich mit nach Hause nehmen darf.

Blick über den Tellerrand: Das „Culture“-Modul

Text: Marlene, Lukas & Jakob (Trupp Rosimaki)

Am letzten Programmtag des Jamborees durften die Rosimakis im Zuge der Culture-Aktivität am Lagerplatz in fremde Kulturen hineinzuschnuppern. In kleinen Gruppen ging es auf Entdeckungsreise in fremde Länder & deren Kulturen. Gleich nach Programmstart fand sich die Patrulle Makigroly in einer Jurte Saudi-Arabiens, welche mit prachtvollen Teppichen ausgelegt war, bei heißem Tee und getrockneten Datteln wieder. Im Anschluss zur Teerunde konnten alle nach einem Arabisch-Crashkurs ihre Namen in Arabisch schreiben. Während die Makigrolys ihre ersten Versuche beim Lassowerfen in Amerika machten, probierte sich Röbis Patrulle an asiatischen Trommeln aus. Eine andere Gruppe bastelte zum Leid der Leiter eine Art Propeller aus Holz bei Thailändern, welcher ein sehr nervenaufreibendes Nebengeräusch erzeugt. Einige nahmen auch bei einer sehr traditionellen Teezeremonie teil, bei der mitunter auch eine Süßigkeit und Grüntee serviert wurde. Andere wiederum bastelten ein traditionell japanisches „Kinderspielzeug“ namens „Bon Bon Guma“, das einige trotzseiner simplen Bauart (Eisstiel mit durchgefädelter Schnur) faszinierte. Am späteren Nachmittag zeigt sich auch, dass man mit diesem scheinbar harmlosen Spielzeug nicht nur wunderbar die Zeit vertreiben sondern auch sehr gut damit Melonen oder Plastikflaschen zerschneiden kann.

Was es nicht alles gibt: Ein Bericht zum „Science“-Modul

Unser heutiger Programmpunkt war Science.
Wir waren um neun Uhr morgens beim Platz an dem das Modul veranstaltet wird. Ein IST erklärte uns, dass wir in kleinen Gruppen selbstständig die Stationen und Workshops die wir interessant finden besuchen können.

Wir besuchten einige Workshops. Darunter waren:

  • Einige von uns besuchen den Workshop der von Toyota angeboten wurde. Hier wurde der Wasserstoffmotor der gerade in Entwicklung ist erklärt und mit kleinen, vergesteuerten Prototyp-Autos veranschaulicht.
    Der neue Toyota Mirai wurde uns auch noch gezeigt. Dieses Auto hat ebenfalls schon einen Wasserstoffmotor.
  • Bei dem Water-Rocket Workshop musste herausgefunden werden, wie viel Wasser und Luft in die Flasche gefüllt werden musste, damit sie am besten flog.
  • Bei einem interessanten Vortrag wurde einen Magnesium-Batterie vorgestellt, die nach 20 Jahren Lagerung immer noch den gleichen Energiewert hat.
  • Von der Firma Brigdestone gab es einen Vortrag über Grundstoffen von Autos und die neuesten ihrer Fahrzeuge.
  • Der letzte Vortrag handelte von Toilleten ohne Wasser, wie viel Wasser verschwendet wird und Tipps um Wasser zu sparen.

Alles in allem war es ein sehr spannender und informativer Vormittag bei dem wir sicher alle etwas interessantes lernen konnten.

Jamboree-Fotoblog – Tag 11

Man mag es zwar fast nicht wahrhaben, aber der letzte Programmtag des Jamborees ist heute zu Ende gegangen. Ein letztes Mal gab es die Gelegenheit, die Vielfalt dieses Lagers zu genießen und zu erforschen. Sogar die Vertreter der österreichischen Botschaft und der Wirtschaftskammer zeigten sich begeistert von dem, was unsere Jugendlichen hier erleben konnten. Aber genug der Melancholie: geil war’s, morgen werden die Zelte abgerissen und übermorgen geht’s für viele los auf die Rundreise. Viel Spaß mit den heutigen Impressionen und bis morgen!

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Jamboree-Fotoblog – Tag 10

Der heutige fotoblog beginnt mit einem Rückblick auf gestern, genauer gesagt vom Besuch des Trupp zWA beim „Science“-Modul und bei einem kurzen Einblick in den Lageralltag (gibt’s sowas hier überhaupt?) derselben. Außerdem gab es einen Empfang für die PatrullenbetreuerInnen mit Fruchtcocktails und itarrenmusik, die ScAutLis haben das Global Development Village besucht und die Känguruhs aus Australia wurden ins ferne Austria entführt. Unsere lila Kuh wurde dabei als Geisel zurückgelassen, der friedliche Rücktausch war dann freilich Ehrensache 😉

PS: auf https://www.flickr.com/photos/135003151@N05 gibts (unter anderem) ein paar ergänzende fotos zur entführung zu bestaunen.

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Kurzbericht vom Global Development Village

Text: Cora Lackner (Trupp ScAutLi)

Unser einzigartiges Jamboree geht langsam dem Ende zu und trotzdem ist es noch immer schwer in Worte zu fassen was wir hier erleben. Jeden Tag trifft man neue Menschen, die gerade alle das selbe erleben wie man selbst. Heute lernten wir bei einem Workshop etwas über Menschenrechte. Es entstand eine hitzige Diskussion, die uns allen neue Ansichten nahe brachte.