CMT – Wer was wo? Heute: Troup Support

Heute stellen sich zwei weitere Mitglieder des Kontingent Management Teams (CMT) vor. Anna und Manuel haben sich als Ressort-Verantwortliche Troup Support das Wohlergehen der Jamboree-TeilnehmerInnen auf ihre Fahnen geschrieben.
Das Pfadi-Urgestein Manuel feiert in diesem Jahr – man glaubt es kaum – sein 30-jähriges Pfadi-Jubiläum. Anna ist ebenfalls bereits seit der WiWö-Stufe aktiv. Genau genommen sogar schon davor – sie durfte bereits als Sechsjährige Pfadiluft schnuppern.

 Welche Aufgaben übernehmt ihr genau für das österreichische Kontingent?
Manuel: Unsere Aufgabe ist es, als Schnittstelle zwischen den Patrullen mit ihren PatrullenbetreuerInnen und dem CMT darauf zu schauen, dass jede und jeder eine geile Zeit am Jamboree haben wird!
Anna: Wir kümmern uns darum, dass sich die TeilnehmerInnen wohl fühlen, alle Bedürfnisse abgedeckt werden, der Informationsfluss läuft und die PatrullenbetreuerInnen die nötige Unterstützung haben, um den TeilnehmerInnen ein einmaliges Jamboree-Erlebnis zu ermöglichen.

Wieso habt ihr gerade das Ressort Troup Support übernommen?
Manuel: Ich wollte immer schon einmal Teil des CMT sein und als Troup Support hat man am meisten mit den TeilnehmerInnen direkt zu tun – das macht mir viel Spaß.
Anna: 2015 habe ich in Japan als Patrullenbetreuerin mein erstes Jamboree erlebt – und da hat auch mich dieses ganz besondere Jamboree-Gefühl gepackt. Es war wirklich toll mitzuerleben, mit wie vielen neuen Eindrücken und Geschichten die Jugendlichen jeden Abend zurück zum Zeltplatz gekommen sind. Als Teil des Troup Supports möchte ich dazu beitragen, den österreichischen TeilnehmerInnen ein besonders Jamboree 2019 zu ermöglichen!

Gibt es besondere Herausforderungen?
Manuel: Rechtzeitig alle PatrullenbetreuerInnen für das Jamboree zu finden, war nicht so einfach – das haben wir aber geschafft! Ganz bestimmt warten aber noch ein paar weitere Herausforderungen auf uns! 🙂

Wie seid ihr zu den Pfadis gekommen?
Manuel: Begonnen habe ich durch einen Schulkollegen – lustiger Weise hat dieser nach 3 oder 4 Heimstunden wieder aufgehört 🙂
Anna: Ich habe mit 6 Jahren das erste Mal beim WiWö-Heimabend geschnuppert. Da mein Bruder schon ein Jahr dabei war und unsere Gruppe damals noch nicht so groß war, habe ich schon ein Jahr früher anfangen können. Auf mein erstes Sommerlager musste ich dann aber leider noch ein Jahr warten – was mir natürlich gar nicht gefallen hat! 🙂

Welche besonderen Erinnerungen verbindet ihr mit den Pfadfindern?
Manuel: Jedes Sommerlager ist wieder ein Ereignis für sich, aber das Moot im letzten Jahr auf Island war wohl eines der tollsten Erlebnisse überhaupt.
Anna: Nach mehr als 20 Jahren als Pfadfinderin fällt es mir schwer, ein besonderes Erlebnis auszuwählen. Da gibt es so viele schöne Lagererinnerungen aus meiner eigenen Wichtel- bis Ranger-Zeit, Erlebnisse von meinen ersten internationalen Lagern, die einen die Größe unserer Bewegung spüren lassen, so viele Geschichten aus meiner Zeit als Leiterin – so viele schöne Lagerfeuer, von denen ich kein einziges missen möchte.

Wart ihr schon einmal in den USA? Und auf einem Jamboree?
Manuel: Ich war schon einige Male in den USA und habe auch schon dort gearbeitet. Und auf Jamborees war ich auch schon: In England als IST und in Schweden als Patrullenbetreuer.
Anna: Einmal war ich bisher in den USA. Und einmal auch auf einem Jamboree: 2015 in Japan.

Wenn ihr ans Jamboree denkt – worauf freut ihr euch am meisten?
Manuel: Auf die Eröffnungszeremonie mit diesem ganzen Adrenalin unter 40000 Leuten.
Anna: Die weltweite Verbundenheit!

Und was ihr den nächsten Jamboree-Teilnehmern unbedingt noch sagen wollt…
Manuel: Als Jugendlicher ist es eine einmalige Chance – unbedingt nutzen – und im allerschlimmsten Fall, übernächstes Mal als IST mitfahren, darauf als Patrullenbetreuer, dann im Team… etc 🙂
Anna: Offen und neugierig sein, sich auf die Dinge einlassen und alles zumindest einmal ausprobieren!

Die Reiseroute steht!

Gehe einmal im Jahr dorthin, wo du noch niemals warst! (Dalai Lama)

Ja, das machen wir – die Reiseroute des Vorprogramms wird die Pfadis des österreichischen Kontingents an viele neue Orte führen. Wer schon vorab die Reiseführer schmökern möchte, kann hier einen ersten Blick auf die Stationen werfen, die wir auf dem Weg zum Summit Bechtel Reserve in West Virginia ansteuern werden: Unsere Reise wird uns von Österreich in den Big Apple (New York) führen. Vor dort aus geht es weiter über Philadelphia nach Washington DC. Nachdem wir die Monuments and Museums der US Hauptstadt unsicher gemacht haben, werden wir uns auf den Weg nach West Virginia, entlang der Blue Ridge Mountains und des Shenandoah National Parks, begeben um mit 50.000 Pfadis aus 160 Ländern ein grandioses Jamboree zu verbringen!

Für unsere TeilnehmerInnen, PatrullenbetreuerInnen und ISTs gibts auch noch genauere Infos per Newsletter. Also demnächst auch mal einen Blick ins Email-Postfach werfen!

CMT – Wer was wo? Heute: Transport und Logistik

 

Das Kontingent Management Team (CMT) ist ein bunter Haufen Ehrenamtlicher, die es sich zum Ziel gesetzt haben, rund 220 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Österreich auf das Jamboree-Abenteuer nach West Virginia zu schicken.
Aber wer steht eigentlich hinter der Organisation des österreichischen Kontingents? Wer kümmert sich um Ab- und Anreise, Teilnehmer- und IST-Betreuung, Logistik, Finanzen, Gesundheit, Ausrüstung, Sponsoring, IT, Presse und und und?

Im Laufe der kommenden Monate stellen wir euch die fleißigen Helferlein vor, die hinter den Kulissen agieren und uns den reibungslosen Ablauf des Jamborees ermöglichen.

                                             

Otto und Jochen, die beiden Verantwortlichen für Transport und Logistik, machen den Anfang. Die beiden sind bereits seit der Wölflingsstufe aktiv bei den Pfadfindern, Otto bei der Gruppe Wien 36 und Jochen früher bei der Gruppe Langholzfeld, mittlerweile Wien 88. Während sie im «richtigen Leben» als Triebfahrzeugführer/Instruktor bei der ÖBB und Software Entwickler tätig sind, schlagen sie sich für das Jamboree mit Fluglinien, Reisbüros und der Qual der Wahl der Ausrüstungsgegenstände herum. Heute haben wir sie befragt, was genau sie eigentlich machen und wie sie zu diesem Traumjob gekommen sind.

Welche Aufgaben übernehmt ihr für das österreichische Kontingent?
Otto: Zusammen mit Jochen bin ich dafür verantwortlich, dass alle Kontingentsmitglieder gut zum Jamboree und wieder zurückkommen. Außerdem kümmern wir uns um die Kontingentsausrüstung.
Gerade sind wir voll damit beschäftigt, die Flüge abzuklären bzw. zu finalisieren und sind aktuell bei den Ausschreibungen für die Ausrüstung (Jacken, Shirts etc.) dran. Auch die Rundreise ist ein großer Punkt. Alles im Überblick zu haben und rechtzeitig alles fertig zu bekommen ist da die größte Herausforderung – zumal ich beruflich auf einem ganz anderen Gebiet unterwegs bin.
Jochen: Momentan beschäftigen uns auch die zahlreichen Anfragen bzgl. individueller An- und Abreisen. Das muss koordiniert werden – erste Reservierungen und Blockungen konnten wir bereits machen. Aber hier zum normalen Job den Überblick zu behalten, ist eine echte Aufgabe!

Wieso gerade das Ressort Logistik und Transport?
Otto: Mich hat eine sehr nette Frau gefragt ob ich diesen Bereich übernehmen würde und ich war auch schon in Japan für dieses Ressort verantwortlich.
Jochen: Ich habe bereits Erfahrung in der Organisation von Großlagern und wurde von Otto quasi gecastet 😉

Wie seid ihr zu den Pfadis gekommen?
Jochen: 
Zu Fuß zur Gruppe Langholzfeld 😉 Nein, im Ernst, ich bin schon seit 1980 dabei. Meine Schulkollegen und meine Eltern haben mich auf die Idee gebracht.
Otto: Phu, bei mir ist das auch schon sehr lange her, ich glaube, da war ich vielleicht sechs Jahre alt. Mein Vater war die treibende Kraft, er war selber einmal dabei.

Welche besonderen Erinnerungen verbindet ihr mit den Pfadfindern?
Otto: Da gibt es einige, z.B. die ganzen Moot’s in Australien oder das Schönste war in Japan am Jamboree. Mehr Details gibt es dazu aber nicht 😉
Jochen: Mein RaRo-Abschlusslager Eurofolk 93 in St. Georgen habe ich nicht vergessen…

Habt ihr wichtige Erfahrungen in eurer Pfadizeit gemacht?
Jochen: 
Ja, in einer Gemeinschaft groß werden – das will ich nicht missen.
Otto: Mir gefällt es besonders, die vielen verschieden Charaktere kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten.

Wart ihr schon einmal in den USA?
Jochen:
In den USA noch nie, auf Jamborees dagegen schon öfters: 1999 als IST in Chile, 2007 als Besucher in England und 2011 als Patrullbetreuer in Schweden.
Otto: Ich war schon privat des Öfteren in den USA und im April am HoC-Treffen am Lagerplatz in West Virginia. Mein erstes Jamboree war 2015 in Japan.

Wenn ihr ans Jamboree denkt – worauf freut ihr euch am meisten?
Otto: 
Einfach wieder viele Freunde zu treffen und mit ihnen zu plaudern.
Jochen: Der Scouting-Spirit: Bunte Kulturen vieler Menschen zu treffen.

Und was ihr den nächsten Jamboree-Teilnehmern unbedingt noch sagen wollt…
Jochen: Enjoy it! Nehmt so viele Erfahrungen mit wie möglich – und ich bin ganz sicher, es werden verdammt viele sein!
Otto: Einfach das ganze Jamboree genießen und viele Eindrücke mit nach Österreich nehmen. Denn an so ein Jamboree erinnert man sich immer gerne zurück. Also ich zumindest 😉