Austrian Contingent meets Austrian President

Alexander Van der Bellen gibt sich die Ehre!
Eine Woche vor Abflug nach New York wird der Bundespräsident voraussichtlich einige Mitglieder des Österreichischen Kontingents in der Hofburg empfangen. 

Foto: Pixabay

Du bist Jamboree-TeilnehmerIn, möchtest die einmalige Möglichkeit nutzen, Österreichs Staatsoberhaupt zu treffen und kannst am 10. Juli gegen 14:00 Uhr in Wien sein? Dann schreibe uns auf
media@jamboree.at!
Die Plätze sind leider begrenzt und werden nach Eingang der Anfragen vergeben. Die Reisekosten können leider nicht übernommen werden. 

 

Vorbereitungswochenende: Trupp Kaiserschmarrn

Unser zweites Vorbereitungstreffen in Klosterneuburg ist jetzt auch vorbei und damit auch das wesentliche Programm vor dem Jamboree.
Hier gibt es eine kleine Zusammenfassung:

Angefangen hat unser Kurzlager schon am Freitagnachmittag, aber bis die letzten Nachzügler de waren, hat es noch bis neun gedauert. Danach haben wir unser Lagerfeuer entspannt mit Pizza genossen. Nach dem Pizzaessen wurde lautstark gesungen, in Begleitung einer Ukulele und einer Geige. Interessant war es sich mit den anderen auszutauschen und neue Lieder kennenzulernen, denn nicht jede Pfadfindergruppe kennt und singt dieselben Lieder. Lustig war auch, wenn manche eine andere Melodien zum selben Lied kannten, als man selbst. Ein bisschen chaotisch an manchen Stellen, aber definitiv spaßig. Nach fortgeschrittener Zeit entschieden sich einige schlafen zu gehen, während andere noch bis spät in die Nacht Karten spielten. Mir persönlich (Franzi) hätte es ja nicht geschadet, wenn die Nacht etwas wärmer gewesen wäre, aber da musste ich irgendwie durch…

Der nächste Morgen begann mit einem gigantischen, gemeinschaftlichen Frühstück: So ein Pfadi-Frühstück haben wir selten gesehen. Danach kam der weniger spannende Part, bei dem wir (in Patrullen eingeteilt) über unser Verhalten am Jamboree sprachen, bzgl. Respekt vor anderen Menschen, Kulturen und Komfortzone. Danach freuten sich alle schon auf den griechischen Salt, den ein paar von uns zubereitet hatten. Am Nachmittag war erst einmal chilllen angesagt. Vor dem Abendessen haben wir dann noch ein Geländespiel kennengelernt. Tatsächlich war es für alle ein neues Spiel, was es umso spannender machte. Bei dem Spiel wurden wir nicht nur sportlich gefordert, sondern auch geistig. Ohne Strategie konnte man nicht gewinnen, wie mein Team (Franzi) nach der 3. Runde feststellte.

Was wäre ein Lager ohne S’mores (Marshmallow, Schokolade mit zwei Leibnizkeksen, als Sandwich) und Steckerlbrot? Daher machten wir uns in Gruppen daran Stecken zu suchen, Teig und Abendessen vorzubereiten und uns danach am Lagerfeuer zu versammeln. Die ersten sind schon schlafen gegangen, als die Übrigen begannen Rätselspiele zu spielen.

Nach einer kurzen Nacht war mein Zelt zu faul, um für das Frühstück aufzustehen. Nach dem Frühstück ging es erst einmal ans Abbauen. Nicht so lustig, wenn es mittendrinnen zu nieseln anfängt und das Zelt nass wird. Während die einen schon den Pflock umher schossen (Pflöckeln -> sehr lustiges Pfadi-Spiel), bauten andere noch ab. Dann kam wieder ein Informationsteil, bei dem vor allem über den Lagerplatz, Programm, Dos and Don’ts geredet wurde. Zu Mittag gab es einen kleinen Kochwettkampf, wer den besseren Kaiserschmarrn machen würde. In den Patrullen begannen nun alle Eischnee um die Wette zu schlagen – gar nicht so leicht mit der Hand. Dass unsere Patrulle gewonnen hat, versteht sich natürlich von selbst ;). Alles abwaschen, eine Runde Ökoball (weniger lustiges Pfadi-Spiel), ein paar Runden Pflöckeln, die letzten – endlich trockenen – Zelte wegpacken und schon standen wir in der Abschlussrunde und verabschiedeten uns. Da an einem Sonntag die Öffis um Klosterneuburg nicht unbedingt die besten sind, suchte sich jeder, der nicht abgeholt wurde, noch kurzfristig eine Mitfahrgelegenheit. Damit war unser sehr leiwandes Wochenendlager auch schon vorbei.

Aus dem Wochenende mitnehmen konnten wir nicht nur Informationen, sondern auch neue Lieder, Spiele, Freunde und definitiv mehr Namen als letztes Mal. Sehr cool fanden wir es auch, dass unsere drei Leiter die Kritik von letztem Mal so gut umsetzten. 🙂

Franzi, Theo

 

Zweite Contingent Ambassador nominiert

Das kam unerwartet: Aufgrund unserer Kontingents-Größe bekamen wir aus den USA die Nachricht, dass eine 2. Person als Contingent Ambassador nominiert werden dürfe. Die Wahl fiel auf Anna, eine aktive, hilfsbereite, (meistens) gut gelaunte Vorarlbergerin – das zumindest sagt sie von sich selbst und wir können das nur bestätigen. Hier stellt sie sich vor:

Hallo, ihr 🙂

Mein Name ist Anna Moosmann, ich bin 17 Jahre alt und fahre als Contingent Ambassador aufs Jamboree, worüber ich sehr glücklich bin. Seit 2009 bin ich bei der Pfadfindergruppe Dornbirn (Vorarlberg) aktiv. Neben den Pfadfindern bin ich auch noch bei der Österreichischen Wasserrettung und bei der „Hatler Musig“ dabei. Ihr seht also, ich bin sehr beschäftigt 😉 UND irgendwann dazwischen gehe ich ja auch noch zur Schule. Auch bei der Wahl der weiterführenden Schule konnte ich mir nicht eine „normale“ Oberstufe in Dornbirn oder Umgebung aussuchen, sondern beschloss die Höhere Lehranstalt für Tourismus in Bezau zu besuchen. Durch die 2,5 Stunden, die ich dadurch täglich im Bus verbringen muss, habe ich gelernt immer und überall schlafen zu können – dies wird sicher auch beim Jamboree kein Nachteil sein.
Trotz des langen Schulwegs war ich mir bei der Wahl der Schule sehr sicher, da das Hauptaugenmerk neben dem Tourismus auf Sprachen liegt. Ich lerne 4 verschiedene Fremdsprachen, nämlich Englisch, Französisch, Italienisch und Chinesisch. Ich freue mich schon sehr darauf, das Gelernte in der Praxis umzusetzen.

Für mich erfüllt sich mit dem Jamboree ein großer Traum und ich freue mich auf die Herausforderung als Ambassador.
Ihr werdet sicher noch einiges von mir hören 😀

liebe grüße, anna