Beim Bundespräsidenten zu Gast

Rund 40 Pfadfinder und Pfadfinderinnen durften Bundespräsidenten Dr. Alexander Van der Bellen vergangenen Mittwoch einen Besuch abstatten.

Foto: PPÖ/Rudi Klaban

„Es ist großartig, wenn Kinder und Jugendliche aller Nationen und ethnischen Gruppen friedlich miteinander Zeit verbringen“, zeigt sich Bundespräsident Van der Bellen von dem größten PfadfinderInnen-Event der Welt, dem World Scout Jamboree begeistert. „Da beneide ich euch schon, dass ihr so viele Menschen anderer Kulturen und Sprachen trefft“, so das Staatsoberhaupt beim Empfang in der Hofburg.

Und das finden auch die über 200 Teilnehmer aus Österreich, die dem internationalen Treffen, das von 22. Juli bis 2. August in den USA stattfindet bereits entgegenfiebern. „Ich freue mich besonders darauf ein neues Land und viele andere Kulturen kennenzulernen“, erklärt Florian Nosek, Jamboreeteilnehmer der Gruppe 28 aus Wien. Möglichkeiten dafür wird es genügend geben, denn rund 44.000 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus über 160 Ländern nehmen alle vier Jahre an diesem Großlager teil.

Foto: PPÖ/Rudi Klaban

Neben interkulturellem Austausch, Spaß und Action steht vor allem das Naturerlebnis im Vordergrund. So werden die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit beim diesjährigen Jamboree einen wesentlichen Platz einnehmen. „Es wird beispielsweise ein Nachhaltigkeits-Baumhaus geben, in dem man sich über neue Technologien, Ideen und Methoden informieren kann“, erklärt die österreichische Kontingentleiterin, Susanne Affenzeller. Das findet Van der Bellen nachahmenswert. „Besonders in Zeiten der Klimakrise ist es toll, dass junge Menschen sich diesen Themen annehmen. Sie sind die Zukunft und sollten diese auch aktiv mitgestalten.“

Interessiert und locker

Neben dem Jamboree waren natürlich auch Themen wie das Ehrenamt und die persönliche Motivation, sich bei den PPÖ zu engagieren Gesprächsstoff. „Der Bundespräsident war sehr interessiert und wollte viel über die Pfadfinderei und den Alltag der Pfadfinder und Pfadfinderinnen wissen“, freut sich Noah Frank, Mitglied der Seepfadfindergruppe Neusiedl.

„Es ist großartig wie viele junge Menschen ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen“, zeigte sich Van der Bellen von dem Engagement und Ehrgeiz der Pfadfinder und Pfadfinderinnen beeindruckt. Im persönlichen Gespräch konnten die anwesenden Jugendlichen sich mit dem Staatsoberhaupt sowohl über den Pfadi-Alltag, aber auch über aktuelle politische Themen austauschen.

Als Gastgeschenk hat die PPÖ-Delegation neben einem Fotobuch und einem persönlich gestalteten Notizbuch auch ein Jamboree Halstuch mitgebracht. „Eine tolle Überraschung“, freute sich Dr. Van der Bellen über die Aufmerksamkeit. Einen Anlass um es auszuführen würde es bereits im Sommer 2020 geben. Da findet nämlich das FLOW – Vienna International Jamborette auf der Wiener Donauinsel statt, zu welchem er eingeladen wurde.

Foto: PPÖ/Rudi Klaban

Foto: PPÖ/Rudi Klaban

Sehr freundlich, interessiert und lustig – so haben die Kinder und Jugendlichen den Bundespräsidenten wahrgenommen. „Die Stimmung war sehr locker und entspannt“, sind sich die beiden Global Ambassadors, Anna Moosmann und Franziska Schweitzer einig. „Wir waren positiv überrascht und sind sehr beeindruckt.“

Dem kann die österreichische Kontingentleiterin des Jamboree, Susanne Affenzeller nur beipflichten und bedankte sich bei Van der Bellen für den tollen Empfang. „Wir haben uns sehr gefreut, den Bundespräsidenten persönlich kennenzulernen und sind sehr froh über diese tolle Erfahrung.“ (sm)