Archiv der Kategorie: 2019 _ 24th WSJ

Jungen Menschen das Abenteuer ihres Lebens ermöglichen

Rund 9000 Mitglieder des International Service Teams (IST) garantieren den reibungslosen Ablauf des 24. World Scout Jamborees in West Virginia. Sie teilen Essen aus, übernehmen Putzdienste und Übersetzungsarbeiten, sie regeln den Busverkehr, leisten erste Hilfe und leeren die Mülltonnen. Ihre Jobs könnten nicht unterschiedlicher sein.

Gemeinsam ist ihnen jedoch ihre Motivation: Sie sind nach West Virginia gereist, um ihren Beitrag für diesen einzigartigen Event zu leisten und den jugendlichen TeilnehmerInnen das Jamboree-Erlebnis ihres Lebens zu ermöglichen. Was treibt sie an? Wir haben sechs der insgesamt 39 österreichischen IST befragt.

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Blick über den Tellerrand hinaus

Am Cultural Celebration Day, einem der Höhepunkte eines jeden World Scout Jamborees, feiern die Pfadfinderinnen und Pfadfinder gemeinsam die Vielfalt der weltweiten Pfadibewegung.

Schottische Pfadfinder in Kilts, nigerianische in Dashikis, japanische in Kimonos und daneben österreichische in Lederhosen und Dirndl: Jugendliche aus aller Welt präsentierten vergangene Woche am 24. World Scout Jamboree ihre farbenfrohe Trachten und zeigten sich ebenfalls neugierig, die kulinarischen Besonderheiten anderer nationalen Küchen kennenzulernen. Continue reading

Die Welt zu Gast in West Virginia

Das Weltpfadfindertreffen in West Virginia ist eröffnet. Gestern trafen die rund 45000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder erstmalig alle zusammen, um gemeinsam das 24. World Scout Jamboree zu eröffnen. Mit dabei: Über 200 ÖsterreicherInnen, die aus allen Teilen der Republik in die USA angereist waren.

Absolutes Gänsehaut-Feeling herrschte gestern bei der Opening Ceremony im Bechtel Summit Reserve, einem der größten Pfadi-Zeltplätze der USA. Die drei austragenden Länderverbände, USA, Kanada und Mexiko eröffneten feierlich das World Scout Jamboree. Ein besonderes Erlebnis für Anna, Julia und Franzi, die als Vertreterinnen des österreichischen Kontingents beim großen Fahneneinzug die Fahnen für drei der teilnehmenden Länder tragen durften. „Es war ein unbeschreiblicher Moment, auf dem Weg zur Tribüne schlotterten mir sogar die Knie“, meint Anna, die die Fahne für Nord Mazedonien auf die Bühne trug. Auch Franzi, die die Österreichfahne schwenken durfte, zeigte sich überwältigt von der Eröffnungszeremonie: „Vor so vielen Menschen stehen zu dürfen, ist eine wahnsinnige Ehre.“ Hannah und Florian beobachteten das Geschehen von den ZuschauerInnenplätzen aus. Hier ihr Bericht:

Lautstark präsentierte sich jede Nation durch Singen, Schreien, Tanzen oder Rufe. Die Stimmung war gigantisch. Alle waren aufgeregt und freuten sich auf die Feier. Am Anfang der Zeremonie wurde jedes Land vorgestellt und jubelte dabei so laut wie möglich. Danach eröffneten die ZeremoniemeisterInnen der Hosting-Countries das Jamboree offiziell. Etwas später legte Bear Grylls einen legendären Auftritt hin: Er seilte sich von der Bühnendecke ab, erzählte uns etwas über Umweltschutz und sprach davon, wie toll wir PfadfinderInnen sind! Dabei wurde er mit Halstüchern beworfen.

Zum Abschluss trat noch eine Band auf, die mit guter Musik eine unglaubliche Stimmung verbreitete. Sie spielten unterschiedliche Melodien mit Drumsticks auf einer Leiter und sprangen dabei akrobatisch darauf herum. Mit Standmixern spielten sie einen Remix – im Dunkeln, denn die Mixer waren mit unterschiedlichen Farben befüllt und leuchteten.

Zur Überraschung von allen kam zum Finale eine großartige Lichtershow, welche wirklich atemberaubend war. Mit Hilfe von Drohnen, die unterschiedlich leuchteten, wurden ganze Wörter geschrieben und verschiedene Symbole an den Himmel gezaubert!