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Jamboree 2019 und was die Teilnehmer so denken…

Sie sind 13, 14 und 15 Jahre alt und haben alle ein gemeinsames Ziel: Julia, Celina, Kolja, Julian und Nikolaus wollen im Sommer nächsten Jahres am 24. World Scout Jamboree teilnehmen. In West Virginia werden sie auf rund 40‘000 PfadfinderInnen aus 150 Ländern treffen, Freunde finden, fremde Kulturen kennenlernen, Erfahrungen sammeln und sicher jede Menge Spaß haben. Welche Erwartungen haben die fünf Reisegefährten des Weastrians? Worauf freuen sie sich besonders und
wo sehen sie neue Herausforderungen?

Julia, 15, Gruppe Dornbirn:
„Ich habe mich zur Teilnahme entschlossen, weil man sonst nie wieder die Gelegenheit bekommt, so viele Pfadfinder von überallher zu treffen. Ich denke, wir erleben dort Sachen, die man nie vergisst. Wir können Leute aus anderen Ländern kennenlernen und auch in der Patrulle gute Freunde werden. Gedanken mache ich mir über die Kulturunterschiede. Was läuft wohl dort alles anders als bei uns?“

Celina, 15, Gruppe Montafon:
„Das Jamboree ist für uns eine besondere Chance in die USA zu gehen und dort Menschen aus aller Welt zu treffen. Ich freue mich darauf, andere Pfadis kennenzulernen und schließlich auch besser Englisch zu lernen – im Englischunterricht kann man das niemals so intensiv, wie das im Ausland möglich ist. Gewöhnen muss ich mich sicher an die fremde Währung. Keine Ahnung, wie das dort läuft und ob man da etwas falsch machen kann.“

Nikolaus, 14, Gruppe Neustift im Staubaital
„Ein paar Dinge beschäftigen mich schon: Was passiert, wenn ich mich bei den angebotenen Aktivitäten verletze und ins Krankenhaus muss? Oder wenn ich in Manhatten in die falsche U-Bahn steige?* Trotzdem: Wann kann man schon einmal so viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern an einem einzigen Ort treffen? Ausserdem werden viele verschiedene Sprachen gesprochen, das wird spannend.“

Julian, 14, Gruppe Montafon, Zellhof
„Ich freue mich darauf, Menschen anderer Kulturen kennenzulernen, das sind Erfahrungen, die man sonst nicht so einfach machen kann. Hoffentlich bleiben auch nach dem Jamboree noch ein paar Kontakte erhalten! Ich frage mich, wie das mit der Kriminalität in den USA ist und wie es ist, in Washington durch die Stadt zu laufen. Und ich freue mich auf das Downhillfahren – was ich sich erst am Ende des Jamborees machen werde. Man weiß ja nie!“

Kolja, 13, Gruppe Dornbirn
„Das Jamboree ist für uns eine einmalige Gelegenheit, Menschen anderer Länder besser kennenzulernen. Ich freue mich auch riesig auf den Besuch in New York und auf die vielen Freizeitaktivitäten, die am Lagerplatz angeboten werden. Bedenken habe ich eigentlich nicht. Höchstens: Was passiert, wenn mein Gepäck nicht ankommt?* Auf der Rückreise wäre das weniger ein Problem, dann gibt’s weniger zu waschen.“

*Anmerkung der Redaktion: Keine Sorge! In Manhatten geht niemand verloren und ihr seid nie alleine unterwegs. Die Gefahr einer Verletzung besteht natürlich immer und überall – selbst auf dem Schulweg oder beim Wochenendeinkauf im Supermarkt. Unsere Jamboree-Ärztin Dr. Lisa Prior steht uns aber jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Und für alle Leidtragenden eines verlorenen Gepäckstücks: Mit einer Zahnbürste und einer Wechselunterhose können wir immer aushelfen!