CMT – Wer was wo? Heute: Finanzen

Liegt hier finanziell noch was drin? Können wir dort noch etwas einsparen? Für die heiklen Fragen rund um die Finanzierung des Jamborees ist im CMT Markus Kerschhofer zuständig. Der Gruppenleiter der Pfadfindergruppe Neunkirchen hat die Zahlen im Griff – und zwar nicht nur in Sachen Jamboree. Als Filialleiter einer Bank weiß er wovon er spricht.

 

Welche Aufgabe übernimmst du für das österreichische Kontingent?
Markus: Ich bin für die gesamten Finanzen des österreichischen Kontingentes zuständig, wenn es ums Geld geht, landet alles bei mir.

Woran arbeitest Du aktuell beim Jamboree-Projekt?
Markus: Die letzte Teilzahlung des Lagerbeitrages an den Veranstalter ist überwiesen, die Anzahlungen für die Flüge und Rundreise sind erledigt – leider musste ich bis vor kurzem immer noch ein paar Teilnehmer an fällige Lagerbeitragsraten erinnern, das ist immer ein bisschen mühsam!

Wieso hast du gerade diesen Bereich übernommen?
Markus: Ich wurde von Susi, unserer Kontingentsleiterin gefragt! Durch meinen Beruf habe ich eine „besondere“ Beziehung zu Geld und Finanzen, ausserdem macht es mir ja Spass für große Veranstaltungen die Finanzverantwortung zu übernehmen – habe ja schon ein bisschen Erfahrung aufgrund einiger Grosslager und Jamborees der Vergangenheit. Diese Tatsache spricht sich herum ……

Gibt es besondere Herausforderungen?
Markus: Nicht wirklich – Spannend werden jedoch die Bargeldversorgungen und Verpflegungszahlungen auf der Rundreise in den USA vor dem Lager.

Wie bist du zu den Pfadis gekommen?
Markus: Ich habe 1979 als Wölfling angefangen. Durch Freunde und eine große Jubiläumsveranstaltung meiner Pfadfindergruppe im Ort bin ich dazu gekommen. Ich war vom ganzen Rahmen und von der Organisation so begeistert, dass mich meine Eltern sofort anmelden mussten.

Welche besonderen Erinnerungen verbindest du mit den Pfadfindern?
Markus: Mein Pfadfinderversprechen im verschneiten Stadtpark von Neunkirchen und meine erste Jamboree-Teilnahme in Schweden und die dortige Versprechenserneuerung inmitten vieler Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt. Gänsehautfeeling pur! Weiters bleibt mir die Abschlussveranstaltung in Schweden in Erinnerung, bei der König Carl XVI. Gustaf ca. 40.000 Pfadfinder zu einem Bewegungsspiel motiviert hat.

Welche Erfahrungen hast du bei den Pfadis gemacht?
Markus: Die Pfadfinder haben mir bereits in meiner Kindheit und Jugend gezeigt, dass es wichtig ist, selbständig Verantwortung zu übernehmen und im Team zu arbeiten. Diese Einstellung hat mich auch in meinem weiteren Berufsleben sehr geholfen und ich lebe immer noch danach!

Warst du schon einmal in den USA?
Markus: Nein, ich war noch niemals in den USA, jedoch ist dies nach Schweden und Japan meine dritte Jamboree-Teilnahme.

Wenn du ans Jamboree denkst – worauf freust du dich am meisten?
Markus: Auf das Kennenlernen von verschiedenen Pfadfinderkulturen und neue Freundschaften in aller Welt.

Und was du den nächsten Jamboree-Teilnehmern schon immer einmal sagen wolltest…
Markus: Nützt die Gelegenheit, geniesst die Reise und das Lager, lernt neue Freunde kennen! Es wird euch viele Möglichkeiten eröffnen, die Welt und die Kulturen besser kennenzulernen. Diese Freundschaften und Erfahrungen werden euch das ganze Leben begleiten.

 

 

 

Fragen zum Thema Jamboree…

In knapp einem Monat ist es soweit. Das 24. World Scout Jamboree in West Virginia (USA) beginnt…

Patrulle ShadowKnights, von li.: Kevin Kienreich, Noah Schwarz, Anna Moosmann, Marcel Kaufmann, Lukas Gmeiner, Lena Dür, Svenja Walser, Elena Meusburger, Nina Dür

Damit auch wirklich jeder weiß, wovon hier gesprochen wird: Ein Jamboree ist ein internationales Großlager welches alle 4 Jahre in einem anderen Land veranstaltet wird. Jeder Pfadfinder hat ein Mal in seinem Leben, nämlich im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, die Möglichkeit ein solches Großlager als Teilnehmer zu erleben. Es ist also schon ein ziemlich großes Ding im Leben eines Pfadis…;)
Ich als Contingent Ambassador habe es mir zur Aufgabe gemacht, vor, nach und während des Jamborees möglichst viel darüber zu berichten. Also beginne ich mit ein paar kleinen Interviews. Ich möchte mehr über die TeilnehmerInnen erfahren. Mich interessieren ihre Beweggründe: Warum fahren sie auf das Jamboree? Dafür habe ich meine Patrulle sowie ein paar andere Dornbirner gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen.

Wieso gehst du aufs Jamboree?

Elena, ShadowKnights:
Ich treffe gerne viele Menschen und möchte neue Kulturen kennenlernen.

Nina, ShadowKnights:
Ich möchte mal etwas Neues erleben, Leute und Kulturen kennenlernen und aus mir selbst herauskommen!

Marcel, Patrullbetreuer ShadowKnights:
Ich war selbst Teilnehmer auf dem Jamboree 2007 in England. Es war eine tolle und einmalige Erfahrung. Diese Erfahrung war nur möglich, da auch damals Patrullbetreuer dabei waren. Nun möchte ich wiederum den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, auch diese tolle Erfahrung zu machen. Es wird auf jeden Fall eine tolle Zeit für alle – auch für uns als Patrullbetreuer ist diese Erfahrung einmalig.

Auf was freust du dich am meisten?

Zoé, Cheesebuttons:
Auf irgendwie alles…. Mhhh…

Auf das Vorprogramm und auf die verschiedenen Aktivitäten auf dem Jamboree. Auf coole Leute, auf Kanadier, auf jeden Tag Action…

Genet, Cheesebuttons
Auf die verschiedenen Kulturen und die anderen Pfadis.

Was sagst du zu den Shooting Ranges auf dem Gelände?

Marcel, Patrullbetreuer ShadowKnights:
Prinzipiell finde ich das interessant. Das Shooting sports program ist Teil der amerikanischen Pfadfinder-Kultur. Aber ich kann auch verstehen, dass das von vielen Eltern und Teilnehmern kritisch gesehen wird. In jedem Fall werden wir Patrullbetreuer sehr sensibel mit dem Thema umgehen und es altersgerecht diskutieren.

Genet, Cheesebuttons:
Gehören ein Stückweit zur amerikanischen Kultur – also legitim.

Nina, ShadowKnights:
Um ehrlich zu sein bin ich nicht wirklich begeistert, aber es ist ja leicht umgehbar.

Reichen dir sechs Stunden Schlaf oder auch weniger?

Lukas, ShadowKnights:
Eher 16 Stunden 😉

Zoé, Cheesebuttons:
Also 2 1/2 Wochen werde ich das nicht durchhalten… Da werde ich am Tag mega kaputt sein…

Elena, ShadowKnights:
Reichen auch, solange ich ab und zu einmal ein paar mehr Stunden Schlaf hatte.

Genet, Cheesebuttons:
Je nach Aktivität reichen mir 4h.

Auf einer Skala von 1-10 wie gehyped bist du aufs Jamboree?

Marcel, Patrullbetreuer ShadowKnights:
11 auch möglich?
😉

Zoé, Cheesebuttons:
42?!

Nina, ShadowKnights:
10 hoch 10!

Wie Ihr lesen und sehen 😉 konntet freuen sich alle schon riesig aufs Jamboree 😉
Freut euch auf viele weitere Infos und Fotos. 😊

Gut Pfad,
Anna Moosmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Austrian Contingent meets Austrian President

Alexander Van der Bellen gibt sich die Ehre!
Eine Woche vor Abflug nach New York wird der Bundespräsident voraussichtlich einige Mitglieder des Österreichischen Kontingents in der Hofburg empfangen. 

Foto: Pixabay

Du bist Jamboree-TeilnehmerIn, möchtest die einmalige Möglichkeit nutzen, Österreichs Staatsoberhaupt zu treffen und kannst am 10. Juli gegen 14:00 Uhr in Wien sein? Dann schreibe uns auf
media@jamboree.at!
Die Plätze sind leider begrenzt und werden nach Eingang der Anfragen vergeben. Die Reisekosten können leider nicht übernommen werden.