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Contingent Management Team

CMT – Wer was wo? Heute: IST Support

Die 41 Mitglieder des International Service Teams unseres Kontingents sind bereits einige Tage vor Eröffnung in West Virginia angereist. Ihre Aufgaben reichen von Programm- und Eventorganisation, Sicherheit, Sauberkeit bis hin zu Administration und Infrastruktur. Unterstützt werden sie von Kerstin, die dem International Service Team als Ressort-Verantwortliche IST-Support in allen Fragen zur Seite steht.

Welche Aufgabe übernimmst du für das österreichische Kontingent?
Kerstin: Ich habe die österreichischen IST im Vorfeld betreut und bin auch vor Ort für sie zuständig.

Wieso hast du gerade diesen Bereich übernommen?
Kerstin: Ich war in Schweden als Patrullbetreuerin dabei, diesmal wollte ich eine andere Aufgabe übernehmen.

Gibt es besondere Herausforderungen?
Kerstin: Es ist nicht so einfach, die verschiedenen Informationsquellen zu filtern und immer die richtigen Antworten auf die Fragen der IST zu finden.

Wie bist du zu den Pfadis gekommen?
Kerstin: Ich glaube das war 1982… ist schon ein paar Wochen her 😉 Meine Schwester war bereits bei den Wichteln und ich wollte auch unbedingt mitmachen.

Welche besonderen Erinnerungen verbindest du mit den Pfadfindern?
Kerstin: Da gibt es wirklich viele…. Zum Beispiel die Sunrise-Zeremonie meiner Gruppe in London am 1. August 2007 oder meine Pfadi-Hochzeit oder auch wenn eine meiner Patrullen ein Erfolgserlebnis hat oder….

Hast du eine wichtige Erfahrung bei den Pfadis gemacht?
Kerstin: Ja, dass man manchmal auch einmal „Nein“ sagen muss 😉

Warst du schon einmal in den USA? Und schon einmal auf einem Jamboree?
Kerstin: Ich war schon in den USA und hab die Klassiker (NY, LA, Grand Canyon,…) besucht. Am Jamboree in England war ich auf Besuch und in Schweden als Patrullbetreuerin eingesetzt.

Wenn du ans Jamboree denkst – worauf freust du dich am meisten?
Kerstin: Im Moment daran, dass alles Geplante klappt. Das Jamboree-Erlebnis kommt erst vor Ort.

Und was du den nächsten Jamboree-Teilnehmern schon immer einmal sagen wolltest…
Das Jamboree steht plötzlich schneller vor der Tür als man es am Anfang der Planung erwarten würde….

 

 

CMT – Wer was wo? Heute: Finanzen

Liegt hier finanziell noch was drin? Können wir dort noch etwas einsparen? Für die heiklen Fragen rund um die Finanzierung des Jamborees ist im CMT Markus Kerschhofer zuständig. Der Gruppenleiter der Pfadfindergruppe Neunkirchen hat die Zahlen im Griff – und zwar nicht nur in Sachen Jamboree. Als Filialleiter einer Bank weiß er wovon er spricht.

 

Welche Aufgabe übernimmst du für das österreichische Kontingent?
Markus: Ich bin für die gesamten Finanzen des österreichischen Kontingentes zuständig, wenn es ums Geld geht, landet alles bei mir.

Woran arbeitest Du aktuell beim Jamboree-Projekt?
Markus: Die letzte Teilzahlung des Lagerbeitrages an den Veranstalter ist überwiesen, die Anzahlungen für die Flüge und Rundreise sind erledigt – leider musste ich bis vor kurzem immer noch ein paar Teilnehmer an fällige Lagerbeitragsraten erinnern, das ist immer ein bisschen mühsam!

Wieso hast du gerade diesen Bereich übernommen?
Markus: Ich wurde von Susi, unserer Kontingentsleiterin gefragt! Durch meinen Beruf habe ich eine „besondere“ Beziehung zu Geld und Finanzen, ausserdem macht es mir ja Spass für große Veranstaltungen die Finanzverantwortung zu übernehmen – habe ja schon ein bisschen Erfahrung aufgrund einiger Grosslager und Jamborees der Vergangenheit. Diese Tatsache spricht sich herum ……

Gibt es besondere Herausforderungen?
Markus: Nicht wirklich – Spannend werden jedoch die Bargeldversorgungen und Verpflegungszahlungen auf der Rundreise in den USA vor dem Lager.

Wie bist du zu den Pfadis gekommen?
Markus: Ich habe 1979 als Wölfling angefangen. Durch Freunde und eine große Jubiläumsveranstaltung meiner Pfadfindergruppe im Ort bin ich dazu gekommen. Ich war vom ganzen Rahmen und von der Organisation so begeistert, dass mich meine Eltern sofort anmelden mussten.

Welche besonderen Erinnerungen verbindest du mit den Pfadfindern?
Markus: Mein Pfadfinderversprechen im verschneiten Stadtpark von Neunkirchen und meine erste Jamboree-Teilnahme in Schweden und die dortige Versprechenserneuerung inmitten vieler Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt. Gänsehautfeeling pur! Weiters bleibt mir die Abschlussveranstaltung in Schweden in Erinnerung, bei der König Carl XVI. Gustaf ca. 40.000 Pfadfinder zu einem Bewegungsspiel motiviert hat.

Welche Erfahrungen hast du bei den Pfadis gemacht?
Markus: Die Pfadfinder haben mir bereits in meiner Kindheit und Jugend gezeigt, dass es wichtig ist, selbständig Verantwortung zu übernehmen und im Team zu arbeiten. Diese Einstellung hat mich auch in meinem weiteren Berufsleben sehr geholfen und ich lebe immer noch danach!

Warst du schon einmal in den USA?
Markus: Nein, ich war noch niemals in den USA, jedoch ist dies nach Schweden und Japan meine dritte Jamboree-Teilnahme.

Wenn du ans Jamboree denkst – worauf freust du dich am meisten?
Markus: Auf das Kennenlernen von verschiedenen Pfadfinderkulturen und neue Freundschaften in aller Welt.

Und was du den nächsten Jamboree-Teilnehmern schon immer einmal sagen wolltest…
Markus: Nützt die Gelegenheit, geniesst die Reise und das Lager, lernt neue Freunde kennen! Es wird euch viele Möglichkeiten eröffnen, die Welt und die Kulturen besser kennenzulernen. Diese Freundschaften und Erfahrungen werden euch das ganze Leben begleiten.

 

 

 

CMT – Wer was wo? Heute: Troup Support

Heute stellen sich zwei weitere Mitglieder des Kontingent Management Teams (CMT) vor. Anna und Manuel haben sich als Ressort-Verantwortliche Troup Support das Wohlergehen der Jamboree-TeilnehmerInnen auf ihre Fahnen geschrieben.
Das Pfadi-Urgestein Manuel feiert in diesem Jahr – man glaubt es kaum – sein 30-jähriges Pfadi-Jubiläum. Anna ist ebenfalls bereits seit der WiWö-Stufe aktiv. Genau genommen sogar schon davor – sie durfte bereits als Sechsjährige Pfadiluft schnuppern.

 Welche Aufgaben übernehmt ihr genau für das österreichische Kontingent?
Manuel: Unsere Aufgabe ist es, als Schnittstelle zwischen den Patrullen mit ihren PatrullenbetreuerInnen und dem CMT darauf zu schauen, dass jede und jeder eine geile Zeit am Jamboree haben wird!
Anna: Wir kümmern uns darum, dass sich die TeilnehmerInnen wohl fühlen, alle Bedürfnisse abgedeckt werden, der Informationsfluss läuft und die PatrullenbetreuerInnen die nötige Unterstützung haben, um den TeilnehmerInnen ein einmaliges Jamboree-Erlebnis zu ermöglichen.

Wieso habt ihr gerade das Ressort Troup Support übernommen?
Manuel: Ich wollte immer schon einmal Teil des CMT sein und als Troup Support hat man am meisten mit den TeilnehmerInnen direkt zu tun – das macht mir viel Spaß.
Anna: 2015 habe ich in Japan als Patrullenbetreuerin mein erstes Jamboree erlebt – und da hat auch mich dieses ganz besondere Jamboree-Gefühl gepackt. Es war wirklich toll mitzuerleben, mit wie vielen neuen Eindrücken und Geschichten die Jugendlichen jeden Abend zurück zum Zeltplatz gekommen sind. Als Teil des Troup Supports möchte ich dazu beitragen, den österreichischen TeilnehmerInnen ein besonders Jamboree 2019 zu ermöglichen!

Gibt es besondere Herausforderungen?
Manuel: Rechtzeitig alle PatrullenbetreuerInnen für das Jamboree zu finden, war nicht so einfach – das haben wir aber geschafft! Ganz bestimmt warten aber noch ein paar weitere Herausforderungen auf uns! 🙂

Wie seid ihr zu den Pfadis gekommen?
Manuel: Begonnen habe ich durch einen Schulkollegen – lustiger Weise hat dieser nach 3 oder 4 Heimstunden wieder aufgehört 🙂
Anna: Ich habe mit 6 Jahren das erste Mal beim WiWö-Heimabend geschnuppert. Da mein Bruder schon ein Jahr dabei war und unsere Gruppe damals noch nicht so groß war, habe ich schon ein Jahr früher anfangen können. Auf mein erstes Sommerlager musste ich dann aber leider noch ein Jahr warten – was mir natürlich gar nicht gefallen hat! 🙂

Welche besonderen Erinnerungen verbindet ihr mit den Pfadfindern?
Manuel: Jedes Sommerlager ist wieder ein Ereignis für sich, aber das Moot im letzten Jahr auf Island war wohl eines der tollsten Erlebnisse überhaupt.
Anna: Nach mehr als 20 Jahren als Pfadfinderin fällt es mir schwer, ein besonderes Erlebnis auszuwählen. Da gibt es so viele schöne Lagererinnerungen aus meiner eigenen Wichtel- bis Ranger-Zeit, Erlebnisse von meinen ersten internationalen Lagern, die einen die Größe unserer Bewegung spüren lassen, so viele Geschichten aus meiner Zeit als Leiterin – so viele schöne Lagerfeuer, von denen ich kein einziges missen möchte.

Wart ihr schon einmal in den USA? Und auf einem Jamboree?
Manuel: Ich war schon einige Male in den USA und habe auch schon dort gearbeitet. Und auf Jamborees war ich auch schon: In England als IST und in Schweden als Patrullenbetreuer.
Anna: Einmal war ich bisher in den USA. Und einmal auch auf einem Jamboree: 2015 in Japan.

Wenn ihr ans Jamboree denkt – worauf freut ihr euch am meisten?
Manuel: Auf die Eröffnungszeremonie mit diesem ganzen Adrenalin unter 40000 Leuten.
Anna: Die weltweite Verbundenheit!

Und was ihr den nächsten Jamboree-Teilnehmern unbedingt noch sagen wollt…
Manuel: Als Jugendlicher ist es eine einmalige Chance – unbedingt nutzen – und im allerschlimmsten Fall, übernächstes Mal als IST mitfahren, darauf als Patrullenbetreuer, dann im Team… etc 🙂
Anna: Offen und neugierig sein, sich auf die Dinge einlassen und alles zumindest einmal ausprobieren!