Vorbereitungswochenende: Trupp Kaiserschmarrn

Unser zweites Vorbereitungstreffen in Klosterneuburg ist jetzt auch vorbei und damit auch das wesentliche Programm vor dem Jamboree.
Hier gibt es eine kleine Zusammenfassung:

Angefangen hat unser Kurzlager schon am Freitagnachmittag, aber bis die letzten Nachzügler de waren, hat es noch bis neun gedauert. Danach haben wir unser Lagerfeuer entspannt mit Pizza genossen. Nach dem Pizzaessen wurde lautstark gesungen, in Begleitung einer Ukulele und einer Geige. Interessant war es sich mit den anderen auszutauschen und neue Lieder kennenzulernen, denn nicht jede Pfadfindergruppe kennt und singt dieselben Lieder. Lustig war auch, wenn manche eine andere Melodien zum selben Lied kannten, als man selbst. Ein bisschen chaotisch an manchen Stellen, aber definitiv spaßig. Nach fortgeschrittener Zeit entschieden sich einige schlafen zu gehen, während andere noch bis spät in die Nacht Karten spielten. Mir persönlich (Franzi) hätte es ja nicht geschadet, wenn die Nacht etwas wärmer gewesen wäre, aber da musste ich irgendwie durch…

Der nächste Morgen begann mit einem gigantischen, gemeinschaftlichen Frühstück: So ein Pfadi-Frühstück haben wir selten gesehen. Danach kam der weniger spannende Part, bei dem wir (in Patrullen eingeteilt) über unser Verhalten am Jamboree sprachen, bzgl. Respekt vor anderen Menschen, Kulturen und Komfortzone. Danach freuten sich alle schon auf den griechischen Salt, den ein paar von uns zubereitet hatten. Am Nachmittag war erst einmal chilllen angesagt. Vor dem Abendessen haben wir dann noch ein Geländespiel kennengelernt. Tatsächlich war es für alle ein neues Spiel, was es umso spannender machte. Bei dem Spiel wurden wir nicht nur sportlich gefordert, sondern auch geistig. Ohne Strategie konnte man nicht gewinnen, wie mein Team (Franzi) nach der 3. Runde feststellte.

Was wäre ein Lager ohne S’mores (Marshmallow, Schokolade mit zwei Leibnizkeksen, als Sandwich) und Steckerlbrot? Daher machten wir uns in Gruppen daran Stecken zu suchen, Teig und Abendessen vorzubereiten und uns danach am Lagerfeuer zu versammeln. Die ersten sind schon schlafen gegangen, als die Übrigen begannen Rätselspiele zu spielen.

Nach einer kurzen Nacht war mein Zelt zu faul, um für das Frühstück aufzustehen. Nach dem Frühstück ging es erst einmal ans Abbauen. Nicht so lustig, wenn es mittendrinnen zu nieseln anfängt und das Zelt nass wird. Während die einen schon den Pflock umher schossen (Pflöckeln -> sehr lustiges Pfadi-Spiel), bauten andere noch ab. Dann kam wieder ein Informationsteil, bei dem vor allem über den Lagerplatz, Programm, Dos and Don’ts geredet wurde. Zu Mittag gab es einen kleinen Kochwettkampf, wer den besseren Kaiserschmarrn machen würde. In den Patrullen begannen nun alle Eischnee um die Wette zu schlagen – gar nicht so leicht mit der Hand. Dass unsere Patrulle gewonnen hat, versteht sich natürlich von selbst ;). Alles abwaschen, eine Runde Ökoball (weniger lustiges Pfadi-Spiel), ein paar Runden Pflöckeln, die letzten – endlich trockenen – Zelte wegpacken und schon standen wir in der Abschlussrunde und verabschiedeten uns. Da an einem Sonntag die Öffis um Klosterneuburg nicht unbedingt die besten sind, suchte sich jeder, der nicht abgeholt wurde, noch kurzfristig eine Mitfahrgelegenheit. Damit war unser sehr leiwandes Wochenendlager auch schon vorbei.

Aus dem Wochenende mitnehmen konnten wir nicht nur Informationen, sondern auch neue Lieder, Spiele, Freunde und definitiv mehr Namen als letztes Mal. Sehr cool fanden wir es auch, dass unsere drei Leiter die Kritik von letztem Mal so gut umsetzten. 🙂

Franzi, Theo